| Pilgerritt
von Unterweißenbach im
Mühlviertel zur Basilika Mariazell |
| (Text und Bilder: Motley
Horse Ranch) |
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Am Montag, 18. September 2006, treffen die
Mitreiter von der Motley Horse Ranch aus Ansfelden –
Binder Kurt, Ingeborg Weiß und Josef Bogenreiter
– um ca. 17.30 Uhr auf der
Wild Mountain Ranch beim Trailführer Tober Gust
ein.
Nach einem schmackhaften Abendessen wird noch einmal die
Route durchgesprochen und wir erhalten ein selbstgebasteltes
Holzkreuz von Gust. |
Unterweißenbach - Bärenkopf - Höf
Reitzeit: acht Stunden - 40 km
Pünktlich um 8 Uhr war Abritt. Morgennebel begleitet
uns in den ersten beiden Stunden. Surena verlor nach ca.
einer Stunde links hinten ein Hufeisen. Ab 11 Uhr regnete
es und wollte gar nicht mehr aufhören. |
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| Wir ritten auf wunderbaren Waldwegen –
welche wir leider durch das Wetter gar nicht genießen
konnten. So wurde die Mittagsrast gestrichen und wir ritten
ohne Pause bis ca. 16.30 Uhr durch und kamen völlig
durchnässt in Höf beim Biobauernhof Dangl an.
Nach der Versorgung der Pferde wurden wir herzlich empfangen
und alle waren froh, sich warm duschen und trockene Kleidung
anziehen zu können. Zum Abendessen wurden wir mit
Hirschbraten verwöhnt. Anschließend wurde Surena
das fehlende Eisen erneuert und dann saßen wir noch
gemütlich mit den Gastgebern beisammen. |
Höf – Artstetten –
Zelking
Reitzeit: sechs Stunden - 32 km |
Am Mittwoch war der Abritt um ca. 8.30 Uhr,
da wir uns etwas beim Frühstück vertratscht
hatten. Es ging auf wunderbaren Wegen bis Artstetten wo
wir bei herrlichem Sonnenschein (der Frühnebel verschwand
um ca. 10.30 Uhr) eine Mittagsrast einlegten. Da die Pferde
auf einem Parkplatz ihre Mittagspause verbrachten, ließen
wir sie vorher noch eine halbe Stunde grasen.
Nach der Mittagsrast ging es runter zur Donau. Am Radweg
führten wir unsere Pferde bis nach Pöchlarn,
wo wir bei starkem Straßenverkehr vorerst einen
Kreisverkehr „überwinden“ und unter der
Autobahn durch mussten. Dann hatten wir wieder sehr schöne
Wald- und Wiesenwege bis Zelking, wo wir im Gasthof Erber
übernachteten. Die Pferde wurden in Ständen
untergebracht und wir kulinarisch im Gasthof verwöhnt.
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Zelking – Diesenleiten –
Spiellaube
Reitzeit: sechs Stunden - 30 km |
| Abritt am Donnerstag, 21. September 2006
um 8.30 Uhr, da wir unseren Pferden zum Frühstück
noch eine Wiese mit Äpfelbäumen vergönnten.
Es ging bei leichtem Hochnebel und ab 10 Uhr Sonnenschein
ca. 15 km entlang der Melk, wo wir wunderschöne Galoppstrecken
hatten und die Pferde in der Melk trinken und die Beine
abkühlen konnten. Nachmittags ging es über einige
längere Asphaltstraßen bergauf und bergab,
die wir zu Fuß bewältigten und unsere Pferde
führten. Um ca. 15.30 Uhr legten wir unterhalb der
Ruine Plankenstein eine Kaffeepause ein. Frisch gestärkt
hatten wir noch einige Höhenmeter bis zur Spiellaube
in Frankenfels zu überwinden, wo wir um ca. 17.30
Uhr eintrafen. Die Pferde wurden geduscht und auf die
Koppel gegeben und wir mit einer leckeren Jause verwöhnt,
wir haben im Matratzenlager geschlafen. |
Spiellaube – Puchenstuben
– Joachimsberg
Reitzeit: sieben Stunden - 36 km |
Am Freitag begleitete uns Astrid Putzenlechner
und wir ritten pünktlich um 8 Uhr ab. Unsere Pferde
hatten heute enorme Power, die sie für die bevorstehenden
Höhenmeter auch sehr gut brauchen konnten. Wir ritten
über sehr schöne Reitwege bergauf und bergab.
Die Sonne schien strahlend vom Himmel, es war sehr heiß,
als wir über den Turmkogel nach Joachimsberg ritten
und dort unser nächstes Quartier bezogen. Die Pferde
bekamen wieder ein Bad und wurden reichlich mit Futter
in ihre Boxen gestellt. Wir genossen einen herrlichen
Sonnenuntergang mit Ötscherblick. |
Joachimsberg – Mariazell
Reitzeit: drei Stunden - 15 km |
Wir durften endlich etwas länger schlafen,
da der Abritt für 9 Uhr angesetzt war.
Die Sonne schien vom Himmel und es war sehr warm –
keine einzige Wolke war zu sehen.
Nach etlichen Höhenmetern und drei Stunden Reitzeit
erreichten wir unser Ziel – den Wahlfahrtsort Mariazell.
Als wir in Mariazell einritten, hatten wir natürlich
das Kreuz umgehängt. Im Pfarrhof konnten wir die
Pferde beim Brunnen tränken und an den Bäumen
festbinden. So konnten immer zwei die Basilika besichtigen
und die verschiedenen Köstlichkeiten probieren, die
in Mariazell angeboten wurden. Am Nachmittag machen wir
uns auf den Weg zum Pferdestall, versorgten die Pferde
und wurden vom Stallbesitzer in unser Quartier gefahren.
Unser Pilgerritt war nun zu Ende. Froh, dass Alle den
Ritt wohlauf überstanden haben, genehmigten wir uns
nach dem Abendessen ein Abschiedsglas und ließen
die Eindrücke nochmals an uns vorüberziehen. |
| Am nächsten Morgen trafen unsere Pferdetaxis
ein, die uns bei strahlendem Sonnenschein gut nach Hause
brachten. |
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