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Bundesland Oberösterreich (OÖ.)

Oberösterreich ist das viertgrößte Bundesland von Österreich mit einer Fläche von rd. 12.000 km² und ca. 1,4 Mio. Einwohner.
Die Landeshauptstadt Linz ist 2009 "Kulturhauptstadt von Europa".
Grafik Österreich mit Bundesland Oberösterreich
Geografische Lage:
47° 27'- 48° 45' n.B. und 12° 44' - 14° 59' ö.L.
Die westliche Grenze zu Deutschland verläuft entlang der Salzach, dem Inn und der Donau. Die nördliche Grenze zu Deutschland und Tschechien verläuft im Böhmerwald. Verwaltet wird das Landesgebiet in 18 Bezirken und 444 Gemeinden.
Flagge von Oberösterreich      Landeswappen von Oberösterreich
Die Farben der Flagge von Oberösterreich sind Weiß-Rot, so daß die weiße Farbe der Fahnenspitze zugewandt ist. Bei senkrecht hängenden Fahnen ist die weiße Farbe vom Beschauer aus gesehen links angeordnet.
Das Landeswappen besteht aus einem mit dem österreichischen Erzherzogshut gekrönten, gespaltenen Schild, der heraldisch rechts einen goldenen Adler mit roter Zunge und roten Krallen im schwarzen Feld zeigt, heraldisch links dreimal von Silber und Rot gespalten ist. Seit 1952 ist der 'Hoamatgsang' (Text Franz Stelzhamer, Musik Hans Schnopfhagen) Landeshymne.
     
Die regionale Aufteilung von Oberösterreich erfolgt nach vier Vierteln. Zur leichteren Orientierung werden wir diese Vierteleinteilung bei unseren Eintragungen ebenfalls verwenden.

Hausruckviertel:
Das Hausruckviertel, benannt nach dem Bergrücken Hausruck, wird begrenzt von der Donau, der Traun, dem Hausruckwald, sowie dem Sauwald (= Passauer Wald nach dem Bistum Passau) und dem Kobernaußer Wald, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet von Österreich.
Das Eferdinger Becken entlang der Donau ist der Gemüsegarten von Oberösterreich und der 'Wiener Walzer' hat sich aus dem 'Landler' der Region entwickelt.

die Viertel von Oberösterreich - Hausruckviertel, Innviertel, Mühlviertel und Traunviertel
Innviertel:
Das Innviertel ist eine fruchtbare, dichtbesiedelte Hügellandschaft des Alpenvorlands und liegt zwischen Salzach, Inn, Donau und dem Hausruck. Inn und Salzach bilden die Grenze zu Bayern. Dass das Innviertel früher ein Teil von Bayern war und erst seit Anfang des 19. Jhdt. zu Österreich gehört, merkt man noch heute am Dialekt der Inviertler und ihre Verbundenheit mit den Bayern.
Mühlviertel:
Das nördlich der Donau liegende Mühlviertel hat seinen Namen von den Flüssen Große, Kleine und Steinernen Mühl, die es durchfließen. Im Westen grenzt es an Bayern (BRD), im Norden an Böhmen (Tschechien) und im Osten an das Waldviertel im Bundesland Niederösterreich. Entlang der tschechischen Grenze verläuft im Böhmerwald die europäische Wasserscheide Richtung Nordsee.
Traunviertel:
Das Traunviertel ist das südöstliche Viertel. Begrenzt wird es von Donau, Traun und Enns. Das 'Salzkammergut' mit den zahlreichen Seen (Attersee, Mondsee, Traunsee, Hallstättersee) und der Nationalpark Kalkalpen in der Region 'Pyhrn-Eisenwurzen' sowie der Dachstein sind im Traunviertel zu finden.
Geologie von Oberösterreich Geologisch wird Oberösterreich in Böhmische Masse, Donauraum, Alpenvorland und Alpen eingeteilt. Die wichtigsten Flüsse sind die Donau (teilweise Grenze zu Deutschland),
die Salzach und der Inn (Grenzeflüsse zu Deutschland), die Traun, sowie Enns und Steyr.

Das Mühlviertel nördlich der Donau, und ein paar Abschnitte südlich des Flusses, gehört zum Granit- und Gneishochland und ist eine typische Mittelgebirgslandschaft mit nordwärts zunehmenden Höhen. Durch den Böhmerwald verläuft auch die europäische Wasserscheide
Südlich der Donau hat Oberösterreich Anteil am nördlichen Alpenvorland, einer teils flachen, teils hügeligen Wald- und Wiesenlandschaft mit intensiver Landwirtschaft. Im Westen des Landes liegt der Hausruck, eine teils bewaldete Hügelkette an die sich westlich der dicht bewaldete Kobernaußer Wald anschließt. Die Alpen teilt sich Oberösterreich mit den Bundesländern Salzburg und Steiermark. Das Gletschergebiet des Hohen Dachstein mit seinem beeindruckenden Höhlensystem ist der Höchste Punkt (2.995 m) von Oberösterreich.
Die ältesten Epoche der Eisenzeit in Mitteleuropa (ca. 800 bis 400 v.Ch., Besiedelung durch die Kelten) wurde nach dem Salzkammergut und der Region Pyhrn-Eisenwurzen benannt und unter Hallstattzeit in die Geschichte eingegangen. Seit 1997 ist die Region Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut Weltkulturerbe!
Abschließend möchten wir noch darauf hinweisen, dass in Oberösterreich jedes Jahr eine Landesausstellung mit einem Themenschwerpunkt abgehalten wird.
Landesausstellung 2009 - "Mahlzeit" vom 28.4.2009 - 2.11.2009 im Stift Schlierbach
Landesausstellung 2010 - "Reformation und Gegenreformation" in Schloß Parz

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