© CLAK & GERU
Ausrüstung von Ross & Reiter

Die Ausrüstung soll praktisch und zweckmäßig sein - Modegags haben beim Wanderreiten Nichts verloren und sind erst am Abend im Reiterstüberl angebracht!

Um den Wanderritt ohne Blesuren zu überstehen, sollten der Reiter und sein Pferd mit der richtigen Ausrüstung ausgestattet sein.
Alle Ausrüstungsgegenstände sollen bereits gebraucht sein, neues Material ist meistens noch nicht so geschmeidig!

Beim Packen denke daran, dass Alles in Satteltaschen und Hornbags verstaut und als zusätzliches Gewicht von deinem Pferd getragen werden muss. Das Pferd nur mit soviel Gewicht belasten wie für den Zweck des Rittes unbedingt erforderlich ist. Das Gewicht gleichmäßig verteilen und so festschnallen, dass es in jeder Gangart längerer Zeit geritten werden kann, ohne das irgendein Gepäckstück pendelt, schwingt oder schlägt!
Reiter:
Pferd:
Bekleidung:
Satteldecke - Sattel:
"Zwiebellook" ist angesagt - mehrere dünne Schichten wärmen durch den Luftpolster dazwischen besser als eine dicke Schicht.
Bei Temperturschwankungen oder Nässe kann man leicht eine Schicht entfernen!
Das Material sollte möglichst aus Naturfaser bestehen und Stringtangas sind fehl am Platz!

Gut bewährt haben sich die sog. Woilache (gefaltete Wolldecke) als Unterlage. Pads sind jedoch einfacher zu handhaben.
Der Sattel darf weder scheuern oder drücken, um den Bewegungsablauf des Pferdes nicht zu beeinträchtigen. Er soll mit Riemen oder Ösen versehen sein, um Packtaschen befestigen zu können.

Schuhe:
Hufeisen:
Am besten eignen sich Lederstiefel mit mittel-hohem Schaft, kleinem Absatz und ohne spitzen Zehen. Leder läßt die Füsse atmen und kann mit Pflegemitteln wasserdicht gemacht werden (Bachdurchquerungen, Regen).
Nimm deine alten, ausgelatschten Boots, so wirst du den Wanderritt ohne Blasen überstehen.

Um die Hufe deines Pferdes zu schonen, soll dein Partner (zumindest bei einem längeren Wanderritt) Hufeisen tragen.
Für welchen Hufbeschlag (Eisen oder Kunst- stoff) du dich entscheidest ist eine persönliche Entscheidung. Wichtig ist, dass dein Pferd sich vorher an seine Schuhe gewöhnen kann.
Kopfschutz:
Zaumzeug:
Egal ob Reithelm, Kappe oder Westernhut.
Hartschalen unter dem Hut verhindern Kopf-verletzungen und sind zumindest für Kinder ein Muss. Außerdem schützt die Kopfbedeckung nicht nur vor Sonne und Regen, sondern auch vor tiefhängenden Ästen. Sonnencreme nicht vergessen!
Das Kopfstück benötigt eine tadellose Passform, um nicht zu scheuern! Gebiss/Trense-Art, ist vom Ausbildungsstand des Pferdes abhängig. Ideal sind Kopfstücke mit abnehmbarer Trense, die man zugleich als Halfter verwenden kann. Hilfszügel und Ausbinder sind beim Wanderritt verpöhnt!
Regenbekleidung/Oberbekleidung:
Sollte man immer dabei haben, Gewitter oder Regenschauer kommen in unseren Breiten oft unverhöft! Gewachste Baumwollmäntel (oilskin) mit Capes und Beinschlaufen oder Gorextex haben sich bestens bewährt.
Glattlederchaps mit Fransen (dienen als Regen-rinne) lassen das Wasser abfließen, ohne dass die Hose nass wird.
Mit einem Poncho kannst du auch dein Pferd, den Sattel und die Packtaschen schützen.

Bedenke, dein Pferd ist schutzlos der Witterung ausgesetzt!

Nimm daher Rücksicht auf deinen Partner
und überfordere ihn nicht.

Sonstiges:
reflektierende Streifen, Stiefellicht, Handy, Navigationssystem, Kartenmaterial, Kompass,
Schlafsack, Unterlage, Wäsche, Waschzeug,
Telefonnummer von Tierarzt und Quartier
Hufkratzer, Hufnägel, ev. Reservehufeisen, Erste-Hilfe-Paket, Taschenmesser, Falteimer, Pferdepass und Versicherungskarte
Tierärtze in Oberösterreich
Hufschmiede in Oberösterreich
Wir möchten darauf hinweisen, dass unsere Liste nicht unbedingt vollständig sein muss -
sie soll lediglich als Anleitung und Hilfestellung dienen.

Wanderreiten in Oberösterreich -
Reitwege, Reitrouten, Pferderaststationen, Reiterherbergen, Wanderreitbetriebe
   
 
 
 
 
Naturzelte aller Art (Westernzelte, Tipi's) in Eging am See bei der Pullman City
 
Nissan Bamminger hat auch für Dich das richtige Auto zum besten Preis